Ganzes Hähnchen im Heißluftgrill
Mit würziger, knuspriger Kruste und zartem Fleisch. So ein Hähnchen wird bestimmt zum Schmuckstück der Festtafel. Der Heißluftgrill ist eine hervorragende Alternative zum Backofen. Dank eines kleinen Tricks bei der Zubereitung bekommt das Hähnchen eine pikante Kruste und zartes Fleisch (besonders an der Brust).
Zubereitung Schritt für Schritt
-
Schritt 1
Die Zubereitung des Hähnchens mit der Marinade beginnen. Dafür Pflanzenöl nehmen und getrocknete Kräuter hinzufügen: Oregano, Rosmarin und Basilikum.
-
Schritt 2
Im Mörser Kreuzkümmel und drei Gewürznelken zerstoßen.
-
Schritt 3
Den Kreuzkümmel zum Öl geben. Paprika und gemahlenen scharfen Pfeffer hineinstreuen.
-
Schritt 4
Als Nächstes getrockneten Knoblauch und eine Prise Chmeli-Suneli hinzufügen. Die Marinade salzen und glatt rühren.
-
Schritt 5
Das Hähnchen waschen (auch innen). Den Bürzel und überschüssiges Fett entfernen. Das Hähnchen innen und außen gründlich mit der Marinade einreiben. Dafür werden etwa drei Esslöffel benötigt. Die restliche Marinade wird später beim Garen gebraucht. Das Hähnchen zum Marinieren mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank stellen.
-
Schritt 6
Nach dieser Zeit das Hähnchen aus dem Kühlschrank nehmen. Und nun ein kleiner Trick, wie die Brust beim Garen saftig bleibt: Dünn geschnittene Butterscheiben unter die Haut der Brust schieben. Dabei vorsichtig sein, um die Haut nicht zu verletzen. Die Butter sollte nicht zu weich sein, damit sie in den Händen nicht schmilzt.
-
Schritt 7
Das Hähnchen mit dem Rücken nach unten auf den untersten Rost des Heißluftgrills legen.
-
Schritt 8
Zum Schluss rate ich, auf beiden Seiten etwas oberhalb der Keulen kleine Einschnitte in die Haut zu machen.
-
Schritt 9
Die Flügel in die entstandenen Taschen stecken. So sind sie vor dem Anbrennen geschützt. Das Hähnchen bei 150 Grad und mittlerer Gebläsestufe eine Stunde garen. Während des Garens mehrmals mit Marinade bestreichen. Dann den Vogel auf die Brust drehen und weitere 45 Minuten bei gleicher Temperatur garen. Den Rücken regelmäßig mit der restlichen Marinade bestreichen.
- Ein mittelgroßes Hähnchen von etwa 1,3–1,5 Kilogramm empfiehlt sich. Mein Hähnchen stammt vom Bauernhof, und sein Fleisch schmeckt deutlich besser als das aus industrieller Haltung. Den Bräunungsgrad des Hähnchens kann man nach Belieben regulieren. Dafür Temperatur und Gebläse sowie Garzeit und Rosthöhe erhöhen (oder verringern), je nachdem, wie stark es gebräunt sein soll. In jedem Fall regelmäßig nachsehen, wie es läuft, um den Moment des Anbrennens nicht zu verpassen. Woran erkennt man, dass das Hähnchen gar ist? Dafür einen Zahnstocher in die fleischigste Stelle der Brust stechen. Tritt klarer (und nicht rosafarbener) Saft aus, ist das Hähnchen servierbereit. Ein ganzes gebratenes Hähnchen sieht immer festlich aus. Und beim Garen duftet es in der Küche appetitlich. Das Hähnchen eignet sich für die ganze Familie: Die Brust ohne Haut kann man sogar kleinen Kindern anbieten. Guten Appetit!
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Huhn, Klasse I - 238 kcal/100 g
- Huhn, Klasse II - 159 kcal/100 g
- Hähnchenfleisch ohne Haut - 241 kcal/100 g
- Küken - 140 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Oregano, getrocknet - 306 kcal/100 g
- Rosmarin, getrocknet - 331 kcal/100 g
- Basilikum, getrocknet - 251 kcal/100 g
- Basilikum, frisch - 27 kcal/100 g
- Kreuzkümmel - 375 kcal/100 g
- Gewürznelken - 323 kcal/100 g
- Paprikapulver - 289 kcal/100 g
- Scharfer Pfeffer, gemahlen - 21 kcal/100 g
- Knoblauchpulver - 331 kcal/100 g
- Chmeli-Suneli - 417 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
