Luftige tatarische Baursaki
Locker, goldbraun, appetitlich, aus einfachen Zutaten! Luftige tatarische Baursaki sind ein Nationalrezept, etwas zwischen Donuts und Raderkuchen. Sie werden aus Hefeteig zubereitet und in reichlich Öl frittiert. Die Zubereitung ist recht einfach, und die Zutaten sind ganz gewöhnlich.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie macht man luftige tatarische Baursaki? Die Zutaten vorbereiten. Das Mehl sieben – das entfernt nicht nur mögliche Verunreinigungen, sondern reichert es auch mit Sauerstoff an, wodurch das Gebäck luftiger und lockerer wird. Die Milch mit beliebigem Fettgehalt nehmen. Die Butter natürlich und hochwertig, ohne pflanzliche Zusätze.
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Schritt 2
Die Eier in eine tiefe Schüssel schlagen. Die Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, denn selbst auf scheinbar sauberer Schale können sich schädliche Bakterien befinden. Am besten verwendet man dafür Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste.
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Schritt 3
Salz und Zucker hinzufügen.
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Schritt 4
Die warme Milch angießen.
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Schritt 5
Die Trockenhefe hinzufügen – sie spielt hier nicht die Hauptrolle und wird in kleiner Menge zum Auflockern des Teigs zugegeben.
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Schritt 6
Die geschmolzene Butter hinzufügen und gut verrühren. Wie man Butter auf verschiedene Arten schmilzt, lesen Sie am Ende des Rezepts.
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Schritt 7
Das Mehl portionsweise hinzufügen und den Teig kneten. Seien Sie darauf gefasst, dass Sie mehr oder weniger Mehl brauchen als im Rezept angegeben. Richten Sie sich nicht nach der Mehlmenge, sondern nach der gewünschten Konsistenz des Teigs.
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Schritt 8
Gut gekneteter Teig wird glatt und elastisch und hält gut die Form.
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Schritt 9
Den Teig mit einem Tuch abdecken und 15 Minuten ruhen lassen.
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Schritt 10
Dann den Teig in 8 Teile teilen.
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Schritt 11
Jeden Teil zu einem Strang ausziehen.
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Schritt 12
Nun jeden Strang in kleine Stücke von der Größe einer Haselnuss schneiden.
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Schritt 13
Das Frittieröl in einem geeigneten Gefäß erhitzen. Ob das Öl heiß genug ist, kann man auf einfache Weise prüfen: Einen Holzspatel hineintauchen. Bilden sich um ihn herum Bläschen, kann man mit dem Frittieren beginnen. Die Baursaki in kleinen Portionen frittieren – sie nehmen sofort an Volumen zu und blähen sich auf.
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Schritt 14
Im heißen Fett frittieren sie sehr schnell – buchstäblich je 2–3 Minuten. Dabei vorsichtig mit dem Schaumlöffel wenden, damit jedes Stück von allen Seiten gebräunt wird.
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Schritt 15
Die fertigen Baursaki auf Küchenpapier legen, damit es das überschüssige Öl aufsaugt. Nach Wunsch die Baursaki mit Puderzucker bestreuen.
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Schritt 16
Die Menge an Baursaki ist groß – sie hat für meine große Familie gereicht, und es ist sogar etwas übrig geblieben! Guten Appetit!
- Baursak (oder Baursaki) ist ein tatarisches, kasachisches und baschkirisches Gericht, wobei jedes Volk es mit gewissen Unterschieden zubereitet. Unterschiede gibt es sogar beim Namen – die Kasachen nennen das Gericht oft Baursaki, die Tataren dagegen sagen es im Singular, also Baursak. Das ist etwas zwischen unseren Donuts und Raderkuchen (vom Aussehen eher wie Donuts, vom Geschmack her wie Raderkuchen). Probieren Sie es – ich bin sicher, es wird Ihnen schmecken!
- Jedes Öl ist nur bis zu einer bestimmten Temperatur gesund – dem Rauchpunkt, bei dem das Öl zu verbrennen beginnt und sich darin giftige Stoffe bilden, darunter Karzinogene. Wie man die Brattemperatur bestimmt und das beste Öl zum Braten auswählt und welches man lieber gar nicht verwendet, lesen Sie hier.
- Butter kann man in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen. Wie schmilzt man Butter in der Mikrowelle? Die Butter in kleine Stücke schneiden und in einen geeigneten Behälter geben. Damit die Butter beim Erhitzen nicht spritzt, das Gefäß mit Küchenpapier abdecken. Die Butter entweder auf niedrigster Stufe oder im Auftaumodus schmelzen. Zunächst reichen etwa fünf Sekunden. Ist die Butter noch nicht geschmolzen, erneut 5 Sekunden einstellen und die Mikrowelle starten. Den Vorgang einige Male bis zum gewünschten Ergebnis wiederholen. Wie schmilzt man Butter richtig im Wasserbad? Man braucht zwei Gefäße mit unterschiedlichem Durchmesser. In das größere Wasser gießen und auf den Herd stellen. Das kleinere Gefäß so daraufsetzen, dass es etwa zur Hälfte ins Wasser eintaucht. Die in Stücke geschnittene Butter hineingeben. Durch das kochende Wasser beginnt die Butter zu schmelzen. Die Butter leicht umrühren, um den Vorgang zu beschleunigen. Sobald die Butterstücke vollständig geschmolzen sind, das Gefäß vom Herd nehmen.
- Wichtig! Eine falsch gewählte Pfanne kann selbst das beste Rezept verderben. Alle Einzelheiten, wie man die ideale Pfanne für verschiedene Gerichte auswählt, lesen Sie hier.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Weizenmehl - 325 kcal/100 g
- Hühnerei - 157 kcal/100 g
- Milch - 68 kcal/100 g
- Kondensmilch 7,5 % Fett - 140 kcal/100 g
- Milch 1,5 % Fett - 47 kcal/100 g
- Milch 2,5 % Fett - 54 kcal/100 g
- Milch 3,2 % Fett - 60 kcal/100 g
- Milch 3,5 % Fett - 64 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
- Trockenhefe - 410 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
