Hausgemachtes Sauerteigbrot aus dem Backofen

Das beste, leckerste und gesündeste Brot – für jeden Tag. Sauerteigbrot braucht ziemlich lange, aber das Ergebnis lohnt sich, glauben Sie mir. Es ist das leckerste hausgemachte Brot, das man im Backofen, im Brotbackautomaten oder im Multikocher backen kann. Es kommt ohne Hefe aus, wird lange nicht altbacken und bleibt tagelang frisch!

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 11 % 4 g
Fett 8 % 3 g
Kohlenhydrate 81 % 30 g
163 kcal
GI: 4 / 0 / 96
Der glykämische Index ist nicht für alle Zutaten bekannt: Für einen Teil der Kohlenhydrate fehlt er in unserer Datenbank, diese sind in der Aufschlüsselung nicht berücksichtigt.

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie backt man Sauerteigbrot im Backofen? Zuerst muss der Sauerteig aufgefrischt und ein Vorteig angesetzt werden. Die Zutaten für den Sauerteig vorbereiten. Das Wasser soll warm sein.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Ich habe bereits einen fertigen Sauerteig, den ich regelmäßig verwende. Er steht bei mir im Kühlschrank. Wenn Sie Ihren ebenso aufbewahren, nehmen Sie ihn rechtzeitig heraus, damit er Zimmertemperatur annimmt. Wenn kein fertiger Sauerteig vorhanden ist, ihn nach einem anderen Rezept ansetzen (den Link gebe ich unter dem Rezept an).

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Den Sauerteig in ein Halbliterglas geben, warmes Wasser zugeben und verrühren.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Das gesiebte Mehl in den Sauerteig geben und gut glatt rühren. Es entsteht eine ziemlich dicke Masse. Das Glas locker mit einem Deckel oder einem Tuch abdecken. An einen mäßig warmen Ort zum Aufgehen stellen. Die Dauer hängt von der Umgebungstemperatur ab. Je wärmer, desto schneller geht alles. Das Gefäß mit dem Sauerteig aber nicht nah an die Heizung stellen, um den Vorgang zu beschleunigen. Der Sauerteig kann sonst „verbrühen“. Die optimale Temperatur liegt bei 25–26 °C.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Der Sauerteig soll sein Volumen um das 3- bis 3,5-Fache vergrößern. Bei mir hat das 3 Stunden gedauert. Die Zeit kann unterschiedlich sein, das berücksichtigen.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Jetzt den Vorteig ansetzen. Die benötigte Menge Sauerteig in ein passendes Gefäß abmessen, Wasser zugeben und verrühren. Ich nehme dafür einen Schneebesen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Das gesiebte Mehl (50 g) zugeben und gut verrühren, bis keine Klümpchen mehr da sind.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Das Gefäß mit dem Vorteig abdecken und stehen lassen, bis sich das Volumen um das 2- bis 2,5-Fache vergrößert hat. Auch hier kann die Zeit unterschiedlich sein, von einer bis zu vier Stunden. Das hängt von der Aktivität des Sauerteigs ab.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Nun den Brotteig zubereiten. Dafür alle Zutaten vorbereiten. Andere Zusätze können nach Belieben verwendet werden. Alle Zutaten sollen Zimmertemperatur haben.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Das Malz mit 50 ml kochendem Wasser überbrühen und abkühlen lassen. Im restlichen Wasser (120 ml) den Honig auflösen.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Nach 3 Stunden ist mein Vorteig gut aufgegangen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Das Mehl mit dem Koriander mischen und durch ein Sieb sieben.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    In den aufgegangenen Vorteig Salz, den in Wasser aufgelösten Honig und das überbrühte Malz geben und verrühren.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Die Kleie und die Hälfte des gesiebten Mehls in den Vorteig geben und verrühren.

  15. Schritt 15

    Schritt 15

    Pflanzenöl zugeben und erneut verrühren.

  16. Schritt 16

    Schritt 16

    Das restliche Mehl in den Teig geben und mindestens 5 Minuten gründlich rühren. Der Teig wird nicht fest, aber sehr dick und ziemlich klebrig. Ich rühre ihn mit einem Holzlöffel, man kann es aber auch mit den Händen machen.

  17. Schritt 17

    Schritt 17

    Den Teig in eine Brotform geben (die Form bei Bedarf mit Öl einfetten). Den Teig mit nassen Händen glatt streichen. Mit einem dichten Tuch abdecken, damit er nicht austrocknet. Den Teig in der Form gehen lassen.

  18. Schritt 18

    Schritt 18

    Der Teig soll sein Volumen um das 2- bis 2,5-Fache vergrößern. Bei mir hat das 2 Stunden gedauert. Wie erkennt man, ob der Teig bereit ist? Wenn sich auf der Oberfläche Bläschen zeigen, ist das Brot bereit zum Backen.

  19. Schritt 19

    Schritt 19

    Vor dem Backen die Oberfläche des Brotes mit einer Sprühflasche mit Wasser besprühen. Mit Leinsamen bestreuen (nach Belieben). Das Brot im auf 210 °C vorgeheizten Backofen 15 Minuten mit Dampf backen (auf die unterste Schiene ein Blech mit Wasser stellen). Dann den Dampf vorsichtig entfernen. Das Brot bei 190 °C weitere 15–20 Minuten backen. Am eigenen Backofen orientieren! Danach decke ich das Brot mit Alufolie ab und backe es fertig. Wer eine knusprige Kruste möchte, kann die Folie später auflegen.

  20. Schritt 20

    Schritt 20

    Das Brot 45 Minuten bis 1,5 Stunden backen. Ob das Brot fertig ist, lässt sich durch Klopfen mit einem Holzstäbchen prüfen. Klingt es hohl, ist das Brot durchgebacken. Das fertige Brot mit Wasser besprühen und in der Form etwas abkühlen lassen. Dann herausnehmen und in ein Tuch wickeln. Vollständig abkühlen lassen. Guten Appetit!

  • Das Rezept für Roggensauerteig finden Sie HIER.
  • Das Brot hat eine dichte Krume, wie sie für Roggenbrot typisch ist. Sauerteigbrot ist gut bekömmlich, was die Verdauung erleichtert. Anders als Hefebrot wirkt es sich nicht negativ auf die Darmflora aus. Frisch gebackenes Brot sollte man nicht sofort essen, es liegt zu schwer im Magen. Es braucht eine Ruhezeit von 12–14 Stunden. In dieser Zeit reift das Brot und die Krume wird fester. Wenn der Sauerteig nicht zum Backen verwendet wird, muss er alle 4–5 Tage gefüttert werden, damit er nicht verdirbt. Dafür die benötigte Menge Sauerteig in ein sauberes Glas abmessen, mit Wasser und dann mit Mehl im Verhältnis 1:1:1 verrühren. Den Sauerteig im Raum stehen lassen, damit er etwas aufgeht, und wieder in den Kühlschrank stellen.
  • Es kann mehr oder weniger Mehl nötig sein als im Rezept angegeben. Nicht an der Mehlmenge orientieren, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, den Artikel über Mehl und seine Eigenschaften lesen!
  • Das Mehl unbedingt sieben, um es mit Sauerstoff anzureichern. Dann wird das Gebäck luftig und geht beim Backen gut auf.
  • Bedenken, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, die nützlichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen nutzen!

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Sauerteig - 29  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Roggenmehl - 305  kcal/100 g
  • Honig - 400  kcal/100 g
  • Malz - 361  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Pflanzenöl - 873  kcal/100 g
  • Gemahlener Koriander - 298  kcal/100 g
  • Roggenkleie - 221  kcal/100 g
  • Lein - 534  kcal/100 g

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