Baiser aus dem Backofen

Schön, knusprig, zergeht auf der Zunge, für die Festtagstorte! Baiser aus dem Backofen – ein Rezept für luftiges Baiser zu Hause. Die Zubereitung ist nicht so schwer, wie es zunächst scheinen mag, wichtig ist nur, einige Regeln einzuhalten, von denen ich Ihnen erzähle.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 6 % 4 g
Fett 0 % 0 g
Kohlenhydrate 94 % 59 g
237 kcal
GI: 0 / 0 / 100

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Baiser im Backofen? Die Zutaten vorbereiten. Die Eier vorher aus dem Kühlschrank nehmen, warmes Eiweiß lässt sich besser schlagen. Manche Köche sagen allerdings, dass die Temperatur keine Rolle spielt. Den Puderzucker nicht durch gewöhnlichen Zucker ersetzen – seine Kristalle lösen sich beim Schlagen nicht rechtzeitig auf und knirschen zwischen den Zähnen. Einen Teil des Baisers färbe ich, dafür verwende ich Gel-Lebensmittelfarben.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Zuerst den Puderzucker sieben. Wozu? Wenn der Puderzucker bei erhöhter Feuchtigkeit gelagert wurde, können sich Klümpchen gebildet haben, die sich schlecht in die Eiweißmasse einarbeiten lassen. Die Schüssel zum Schlagen vorbereiten. Sie muss unbedingt fettfrei sein, sonst lässt sich das Eiweiß schlecht schlagen. Etwas Zitronensaft in die Schüssel träufeln und sie mit einer Serviette auswischen. Ebenso die Rührbesen des Mixers entfetten.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Die Eier gut waschen und vorsichtig Eiweiß und Eigelb trennen, dabei das Eiweiß in die vorbereitete Schüssel geben. Mit dem Schlagen beginnen, zunächst auf niedrigster Stufe. Wenn die Masse stark schäumt, eine Prise Salz hineingeben – es sorgt für Stabilität des Eischnees. Das Eiweiß weiterschlagen, dabei die Geschwindigkeit allmählich erhöhen und löffelweise den Puderzucker einrieseln lassen. Nach jedem Löffel gut unterrühren, sonst setzt sich der Puderzucker am Boden ab und verdirbt das Baiser.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Wenn der gesamte Puderzucker zugegeben ist, noch 5-8 Minuten weiterschlagen. Den Mixer auf hohe Stufe stellen. Das Eiweiß muss zu sehr steifen Spitzen geschlagen werden – die Rührbesen hinterlassen deutliche Spuren auf der Oberfläche, und wenn der Mixer stoppt, fällt die Masse nicht zusammen. Dann den Zitronensaft zugeben und das Baiser noch einmal kurz schlagen. Der Zitronensaft verbessert den Geschmack und sorgt zusätzlich für Stabilität.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Ich habe die geschlagene Masse in drei Teile geteilt – einen weiß gelassen und die beiden anderen rosa und lila gefärbt. Dazu je einen Tropfen Farbe zugegeben und die Masse vorsichtig mit einem Silikonspatel verrührt.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Das Baiser kann man mit einem Spritzbeutel aufspritzen oder einfach mit einem Löffel auf das Blech setzen. Ich habe die Eiweißmasse in Spritzbeutel gefüllt.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Ein passendes Backblech mit Backpapier auslegen. Gutes Papier wählen, am besten silikonisiertes, damit das Baiser nicht daran haftet. Baiser in beliebiger Form daraufspritzen. Aus eigener Erfahrung rate ich, die Stücke gleich groß zu machen, dann trocknen sie gleichzeitig. Lieber noch eine Portion machen, damit alle Baisers gleich sind.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Den Backofen auf 90 °C vorheizen, bei einem Elektroofen Ober-/Unterhitze ohne Umluft wählen. Das Baiser mindestens 1,5 Stunden trocknen lassen. Die Zeit hängt von den Besonderheiten Ihres Backofens und der Größe der Baisers ab. Meine haben etwas mehr als 2 Stunden gebraucht. Fertiges Baiser wird leicht, knusprig und klebt nicht. Es im ausgeschalteten Backofen vollständig abkühlen lassen – dann wird es noch trockener.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Das abgekühlte Baiser vorsichtig vom Papier lösen – wenn alles richtig gemacht wurde, löst es sich mühelos. Baiser kann als Dessert serviert oder für andere Gerichte und zum Verzieren von Torten verwendet werden.

  • Die Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, da sich selbst auf scheinbar sauberer Schale schädliche Bakterien befinden können. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.
  • Damit sich das Eiweiß gut schlagen lässt, sollten die Eier frisch und gekühlt (aus dem Kühlschrank) sein und das Gefäß zum Schlagen trocken und sauber, ohne Fettspuren. Beim Trennen darauf achten, dass kein Tropfen Eigelb ins Eiweiß gelangt. Für besseres Schlagen kann man dem Eiweiß eine kleine Prise Salz oder einige Tropfen Zitronensaft (Essig) zugeben. Mit dem Mixer auf niedrigster Stufe schlagen und die Geschwindigkeit nach und nach erhöhen. Zum Schlagen Gefäße aus Emaille, Keramik oder Glas wählen (auf keinen Fall aus Aluminium, da das Eiweiß sonst grau wird!).
  • Beim Schlagen mit dem Mixer darauf achten, dass die gesamte Eiweißmenge erfasst wird (der Rührbesen muss bis zum Boden des Gefäßes reichen), sonst kann es passieren, dass das Eiweiß unten flüssig bleibt.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Eiweiße - 44  kcal/100 g
  • Puderzucker - 374  kcal/100 g
  • Zitronensaft - 16  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Lebensmittelfarbe - 0  kcal/100 g

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