Französische Zitronentarte mit Baiser
Luftig, zart, schön und festlich – und dabei einfach zuzubereiten. Die Zitronentarte mit Baiser ist ein beliebtes französisches Dessert. Sie kostet zwar etwas Zeit, aber das Ergebnis lohnt sich. Dieses Gebäck sieht so schön aus, dass es jedes Fest schmücken kann!
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Wie macht man eine Zitronentarte mit Baiser? Mit der Zitronencreme beginnen. Die Zutaten dafür bereitstellen. Ich verwende Maisstärke. Bei Kartoffelstärke nur die Hälfte davon nehmen. Die Milch wird in zwei Portionen gebraucht – 350 ml und 50 ml.
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Schritt 2
Die Eier waschen und mit Küchenpapier abtrocknen. Dann in Eiweiß und Eigelb trennen und in separate Schüsseln geben. Für die Creme werden nur die Eigelbe gebraucht. Die Eiweiße beiseitestellen – sie werden später benötigt.
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Schritt 3
Die rohen Eigelbe auf beliebige Weise aufschlagen, mit dem Mixer oder dem Schneebesen. 50 ml Milch dazugeben und noch einmal aufschlagen.
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Schritt 4
Die Stärke zu den Eigelben geben und die Masse mit dem Schneebesen so verrühren, dass keine Klümpchen bleiben.
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Schritt 5
Die Zitronen waschen und abtrocknen. Die Schale mit einer feinen Reibe abreiben.
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Schritt 6
Den Saft aus allen Zitronen auspressen. Den Saft dann durch ein Sieb passieren, um Fruchtfleisch und Kerne zu entfernen.
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Schritt 7
350 ml Milch in einen Topf gießen. Den Zucker in die Milch geben und den Topf auf den Herd stellen. Unter Rühren mit dem Schneebesen aufkochen. Der Zucker muss sich vollständig auflösen.
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Schritt 8
Die heiße Milch in dünnem Strahl unter ständigem Rühren zu den aufgeschlagenen Eigelben gießen.
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Schritt 9
Den Topf mit der Milchmasse wieder auf den Herd stellen. Bis zum Eindicken kochen. Die Creme dabei ständig mit dem Schneebesen rühren, damit sie unten nicht anbrennt und keine Klümpchen bildet. Bei schwacher Hitze kochen. Sobald die Creme richtig dick ist, vom Herd nehmen.
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Schritt 10
Die abgeriebene Schale, den Zitronensaft und die Butter in die Eigelbcreme geben. Gründlich verrühren. Abkühlen lassen.
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Schritt 11
Während die Creme abkühlt, den Mürbeteigboden zubereiten. Die Butter vorher ins Gefrierfach legen. Auch das Wasser muss eiskalt sein. Das Mehl sieben und eine Prise Salz dazugeben.
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Schritt 12
Die gekühlte Butter direkt in das gesiebte Mehl reiben. Das geht leichter, wenn man die Butter dabei immer wieder ins Mehl taucht – so rutscht sie nicht aus den Händen.
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Schritt 13
Die Butter mit dem Mehl zwischen den Händen zu Streuseln verreiben. Dabei schnell arbeiten, damit die Butter nicht zu schmelzen beginnt. Dann das Wasser zu den Streuseln geben und einen Mürbeteig kneten. Den Teig nicht zu stark kneten, er soll nur zu einer Kugel zusammengefasst werden.
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Schritt 14
Die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
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Schritt 15
Den ruhenden Teig zu einer runden Platte von etwa 5 mm Dicke ausrollen. In die Backform legen und einen Rand formen – es soll eine Art Teigkörbchen entstehen. Den Boden an mehreren Stellen mit einer Gabel einstechen. Warum wird der Teig mit der Gabel eingestochen? So wölbt er sich beim Backen nicht und bildet keine Blasen. Die Form muss nicht eingefettet werden.
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Schritt 16
Backpapier auf das Teigkörbchen legen. Ein Gewicht daraufschütten, zum Beispiel rohe getrocknete Bohnen oder Erbsen. Auch das verhindert, dass sich der Boden beim Backen aufwölbt.
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Schritt 17
Den Tarteboden bei etwa 200 Grad ungefähr 15 Minuten mit dem Gewicht backen. Dann das Papier mit den Bohnen entfernen und weitere 10 Minuten bei gleicher Temperatur backen, bis er leicht gebräunt ist. Den Boden vollständig abkühlen lassen. Genaue Backzeit und Temperatur nach dem eigenen Backofen richten.
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Schritt 18
Nun das Baiser zubereiten.
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Schritt 19
Auf dem Herd ein Wasserbad aufbauen. Dazu etwas Wasser in einem Topf aufkochen und eine Schüssel daraufsetzen. Der Boden der Schüssel darf das Wasser nicht berühren. Die Eiweiße in die Schüssel geben und den Zucker dazuschütten. Rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
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Schritt 20
Dann die Eiweiße direkt im Wasserbad mit dem Mixer aufschlagen. Etwa 5 Minuten schlagen, bis eine lockere weiße Masse entsteht.
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Schritt 21
Danach müssen die Eiweiße schnell abgekühlt werden. Dazu die Schüssel in ein Becken mit Eiswasser stellen. So wird das Garen der Eiweiße gestoppt. Die Eiweiße noch ein paar Minuten weiterschlagen. Ziel ist eine steife, schnittfeste Masse.
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Schritt 22
Die Creme auf den Mürbeteigboden geben und vorsichtig glatt streichen.
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Schritt 23
Das Eiweißbaiser darauf verteilen. Das gelingt mit einem Spritzbeutel, indem man das Eiweiß in Form von Röschen aufspritzt. Man kann es aber auch einfach mit einem Löffel in einem unregelmäßigen Muster verteilen.
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Schritt 24
Die Spitzen des Baisers mit einem Küchenbrenner abflämmen. Oder die Tarte für ein paar Minuten unter den Grill in den Backofen stellen. Die Tarte gut gekühlt servieren. Guten Appetit!
gut zu wissen
Rechnen Sie damit, dass mehr oder weniger Mehl benötigt wird als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
Wie schlägt man Eier richtig auf? Wie schlägt man Eiweiß steif? Wie schlägt man Eigelb auf? Warum es wichtig ist, Eiweiß und Eigelb sorgfältig zu trennen, und wie die Wahl des Gefäßes das Aufschlagen beeinflusst, lesen Sie in diesem Artikel.
Alle Geheimnisse von Gebäck aus Mürbeteig, warum er trocken, hart oder geschmacklos wird und wie man das vermeidet, lesen Sie im Artikel über mürben und zarten Mürbeteig.
Wichtig! Die Größe der Form muss zur Zutatenmenge passen. Wenn Sie keine Form mit dem im Rezept angegebenen Durchmesser haben oder einen größeren oder kleineren Kuchen bzw. eine Torte backen möchten, hilft Ihnen der Artikel darüber, wie man eine Form mit passendem Durchmesser wählt, richtig zu rechnen.
Zum Kochen verwendet man am besten geschmacksneutrales gefiltertes oder abgefülltes Wasser. Wenn Sie Leitungswasser verwenden, bedenken Sie, dass es dem Gericht einen unangenehmen Beigeschmack geben kann.
Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, denn selbst auf scheinbar sauberer Schale können schädliche Bakterien sein. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.
Alles über Eier: wie man sie auswählt, wie sich Eier verschiedener Klassen unterscheiden, und nützliche Tipps zum Thema lesen Sie in diesem Artikel.
- Die angegebene Zutatenmenge ist für eine Tarte mit etwa 22–24 cm Durchmesser berechnet.
- Rechnen Sie damit, dass mehr oder weniger Mehl benötigt wird als im Rezept angegeben. Orientieren Sie sich nicht an der Mehlmenge, sondern an der gewünschten Konsistenz des Teigs. Um Fehler zu vermeiden, lesen Sie über Mehl und seine Eigenschaften!
- Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Milch - 68 kcal/100 g
- Kondensmilch 7,5 % Fett - 140 kcal/100 g
- Milch 1,5 % Fett - 47 kcal/100 g
- Milch 2,5 % Fett - 54 kcal/100 g
- Milch 3,2 % Fett - 60 kcal/100 g
- Milch 3,5 % Fett - 64 kcal/100 g
- Eigelb - 352 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Maisstärke - 329 kcal/100 g
- Zitrone - 29 kcal/100 g
- Zitronenschale - 47 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
- Mehl - 325 kcal/100 g
- Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333 kcal/100 g
- Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364 kcal/100 g
- Griffiges Weizenmehl - 348 kcal/100 g
- Wasser - 0 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Eiweiß - 44 kcal/100 g
