Hausgemachte Macarons
Ein wunderbares französisches Dessert in der eigenen Küche! Macarons sind bekannte Törtchen aus Eiweiß, Zucker, Mandelmehl und zarter Creme. Sie zuzubereiten ist schwierig, aber machbar, besonders wenn man sich genau an die Technik hält. Dieses Macaron-Rezept basiert auf französischem Baiser.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Die Zutaten vorbereiten. Es ist sehr wichtig, die Mengen genau in Gramm abzumessen, deshalb brauchen Sie unbedingt eine Küchenwaage. Das Eiweiß soll Zimmertemperatur haben, nehmen Sie die Eier rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Wenn dafür keine Zeit ist, die Eier in warmem Wasser erwärmen.
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Schritt 2
Mandelmehl und Puderzucker sieben, um grobe Stücke zu entfernen und Klümpchen aufzulösen. Am besten wiegt man sie nach dem Sieben ab.
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Schritt 3
Puderzucker und Mehl gründlich vermischen, das geht bequem mit dem Schneebesen.
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Schritt 4
Das Eiweiß auf niedriger Stufe zu schlagen beginnen. Sobald sich etwas Schaum bildet, eine Prise Zitronensäure hinzufügen.
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Schritt 5
Dann die Geschwindigkeit des Mixers erhöhen und weiterschlagen. Den Zucker in dünnem Strahl in mehreren Portionen zum Eiweiß geben. Die Masse wird weiß und nimmt an Volumen zu.
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Schritt 6
Das Eiweiß bis zu festen Spitzen schlagen. Das heißt: Der Mixer hinterlässt deutliche Spuren im Eiweiß, und nach dem Ausschalten hält das Eiweiß seine Form. Das ist französisches Baiser. Es gibt noch das italienische, bei dem das Eiweiß mit heißem Zuckersirup geschlagen wird.
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Schritt 7
Das Eiweiß zur Mischung aus Mehl und Puderzucker geben. Mit vorsichtigen, aber entschlossenen Bewegungen zu verrühren beginnen. Mit dem Spatel von unten nach oben arbeiten, mit gleichsam umfassenden und wendenden Bewegungen.
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Schritt 8
Die Masse recht lange rühren, sie soll fließend, aber nicht flüssig werden. Hebt man den Spatel über die Schüssel, fällt der Teig nicht in Stücken herunter, sondern läuft langsam ab.
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Schritt 9
Den Teig in einen Spritzbeutel mit einfacher runder Tülle füllen.
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Schritt 10
Macarons backt man am besten auf einer Teflonmatte. Die Rohlinge spritzt man auf, indem man den Beutel senkrecht zum Backblech hält und Abstände lässt. Zum Schluss das Backblech mehrmals auf den Tisch klopfen, um die Luft aus dem Teig zu treiben. Dann das Backblech 1–1,5 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen. Auf der Oberfläche der Hälften soll sich eine Haut bilden, die verhindert, dass der Teig beim Backen reißt. Die Oberfläche mit dem Finger prüfen, sie darf überhaupt nicht klebrig sein.
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Schritt 11
Jetzt kann man mit dem Backen beginnen. Im Backofen bei 150 Grad etwa 15 Minuten backen. Fünf Minuten nach Beginn die Ofentür für eine Minute öffnen, um den Dampf abzulassen. Die Törtchen sollen aufgehen und unten die typischen „Füßchen“ bilden. Wenn man am Ende der Backzeit die Oberseite antippt, darf sich das Deckelchen gegenüber den Füßchen nicht bewegen. Dann sind sie fertig. Die Törtchen auf einem Gitter abkühlen lassen. Erst kalt von der Matte lösen!
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Schritt 12
Die Füllung für die Macarons zubereiten – Schokoladen-Ganache. Die Zutaten bereitstellen. Die Sahne nimmt man am besten fett, die Schokolade zartbitter.
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Schritt 13
Die Sahne aufkochen.
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Schritt 14
Die in Stücke gebrochene Schokolade hinzufügen und gut rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat.
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Schritt 15
Ein Stück Butter hinzufügen und verrühren.
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Schritt 16
Für die Ganache habe ich einen einfachen Plastikbeutel als Spritzbeutel verwendet. Die Ganache hineingießen und zum Abkühlen und Andicken in den Kühlschrank legen.
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Schritt 17
Vom Beutel eine Ecke abschneiden und die abgekühlte Ganache auf eine Hälfte spritzen. Eine passende zweite Hälfte auswählen und die erste damit bedecken.
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Schritt 18
Alle Törtchen zusammensetzen. Vor dem Verzehr kühlt man sie am besten. Guten Appetit!
- Aus dieser Zutatenmenge habe ich zehn fertige Macarons bekommen. Gelungen sind sie mir beim zweiten Mal. Beim ersten Mal hatte ich das Mehl schlecht mit dem Baiser vermischt, und die Törtchen bekamen keine richtige runde Form, ihre Oberfläche blieb klumpig. Beim zweiten Mal hat aber alles hervorragend geklappt! Die Zitronensäure kann man auch weglassen, sie gibt eine leichte Säure, Geschmackssache. In den Teig kann man verschiedene Farbstoffe geben, um bunte Törtchen zu erhalten. Als Füllung eignet sich auch jede andere Creme – Beeren-, Karamell- oder Nusscreme.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Mandelmehl - 560 kcal/100 g
- Puderzucker - 374 kcal/100 g
- Eiweiß - 44 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zitronensäure - 0 kcal/100 g
- Schlagsahne - 337 kcal/100 g
- Sahne 40 % - 362 kcal/100 g
- Zartbitterschokolade - 539 kcal/100 g
- Schokolade 70 % - 539 kcal/100 g
- Butter 82 % - 734 kcal/100 g
- Ungesalzene Butter - 709 kcal/100 g
- Ungesalzene Bauernbutter - 661 kcal/100 g
- Gesalzene Bauernbutter - 652 kcal/100 g
- Butterschmalz - 869 kcal/100 g
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