Buchweizen mit Pilzen, Karotten und Zwiebeln
Lockerer und aromatischer Buchweizenbrei mit Pilzen. Man könnte meinen, nichts ist einfacher, als Buchweizenbrei zu kochen. Doch nur wenn man einige Regeln beachtet, gelingt richtig lockerer Buchweizen. Und mit Pilzen und Gemüse wird es ein echter Genuss!
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Die benötigten Zutaten für Buchweizen mit Pilzen, Karotten und Zwiebeln vorbereiten. Statt Sonnenblumenöl kann man jedes beliebige Pflanzenöl nehmen.
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Schritt 2
Die vorher geschälte Zwiebel waschen und würfeln.
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Schritt 3
Die vorher unter fließendem Wasser mit einer Bürste gewaschene Karotte schälen und in Viertelscheiben schneiden. Das heißt, die Karotte zuerst in Scheiben schneiden und jede Scheibe in 4 Teile teilen. Die Schnittform kann man nach Belieben wählen, sie sollte aber nicht zu klein sein, damit das Gemüse seine Form behält, gut zu schmecken und im fertigen Gericht zu sehen ist.
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Schritt 4
Die Champignons waschen und trocknen. Die Pilze in große Stücke schneiden. Wenn frische Waldpilze verwendet werden, müssen sie vorher in Salzwasser abgekocht werden. Champignons muss man nicht abkochen.
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Schritt 5
Die vorbereitete Zwiebel in einer Pfanne mit Pflanzenöl bei mittlerer Hitze 3 Minuten anbraten. Die Zwiebel gelegentlich umrühren, damit sie gleichmäßig gart und nicht anbrennt.
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Schritt 6
Die geschnittene Karotte zur Zwiebel in die Pfanne geben und umrühren. Das Gemüse unter Rühren halbgar braten. Es sollte nicht ganz weich, aber auch nicht hart sein. Vollständig gar wird das Gemüse bei der weiteren Zubereitung.
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Schritt 7
Die Pilze separat in Pflanzenöl anbraten. Dabei nicht zu stark braten, sondern nur bei mittlerer Hitze leicht anbräunen.
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Schritt 8
Das vorbereitete Gemüse zu den Pilzen in die Pfanne geben und umrühren. Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und das Gemüse mit den Pilzen 5 Minuten unter Rühren schmoren.
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Schritt 9
Den Buchweizen bei Bedarf verlesen und in kaltem Wasser waschen. Das Wasser abgießen.
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Schritt 10
Den Buchweizen auf das Gemüse mit den Pilzen geben und gleichmäßig über die ganze Fläche verteilen.
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Schritt 11
Den Inhalt der Pfanne mit Wasser übergießen und die Hitze erhöhen. Auf jede Volumeneinheit Buchweizen braucht man die doppelte Menge Wasser. Dieses Verhältnis muss genau eingehalten werden, nicht nach Augenmaß. Das ist eine der Voraussetzungen für einen echten lockeren Brei.
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Schritt 12
Den Buchweizen bei starker Hitze zum Kochen bringen, salzen und sofort die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Die Pfanne mit einem dicht schließenden Deckel abdecken. Der Buchweizen sollte ruhig und mäßig köcheln. Noch eine wichtige Voraussetzung: Nachdem der Buchweizen eingestreut und mit Wasser übergossen wurde, sollte man ihn nicht anrühren und nicht umrühren. Den Deckel möglichst nicht öffnen, damit der Dampf und die Wärme, durch die der Brei gart, nicht entweichen. Sehr praktisch ist dabei ein Glasdeckel, damit man den Garvorgang sehen kann.
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Schritt 13
Wenn der größte Teil des Wassers aufgesogen ist, die Hitze reduzieren. Bei schwacher Hitze muss das Wasser nicht nur an der Oberfläche, sondern auch am Boden des Topfes vollständig verdampfen. Jetzt kann man den Deckel öffnen und den Brei vorsichtig mit einem Löffel auseinanderschieben. Wenn am Boden keine Flüssigkeit mehr ist, ist das Gericht fertig. Der Brei sollte weich und locker sein.
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Schritt 14
Die Pfanne vom Herd nehmen und 5–7 Minuten zugedeckt stehen lassen. Diese Zeit reicht, damit der Brei nachziehen und seinen Geschmack voll entfalten kann. Den Buchweizen nach dem Garen nicht lange auf dem ausgeschalteten Herd stehen lassen. Die Körner können aufplatzen und ihre Form verlieren. Der Brei wird einfach zu weich, verliert an Geschmack, und das besondere Buchweizenaroma verfliegt und wird schwächer.
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Schritt 15
Wenn der Brei nachgezogen ist, umrühren. Den Buchweizen heiß als eigenständiges Gericht oder als Beilage servieren. Guten Appetit!
- Viele glauben, dass Buchweizenbrei umso besser schmeckt, je länger er nachzieht. Das ist ein Irrtum, der wahrscheinlich aus der Volksküche stammt, als man Buchweizen 2 bis 4 Stunden zubereitete. Das geschah aber nicht über offenem Feuer, sondern im russischen Ofen bei sinkender Temperatur, wenn der Ofen nach dem Brotbacken abkühlte. Und gegart wurde er in einem Tontopf oder einem dickwandigen Gusseisentopf. Diesen Brei kann man sowohl in den Speiseplan für die Fastenzeit als auch in vegetarische Menüs aufnehmen. Der Buchweizen ist sehr lecker und locker geworden, Korn für Korn.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Buchweizen, ganze Körner - 313 kcal/100 g
- Wasser - 0 kcal/100 g
- Karotten - 33 kcal/100 g
- Karotten, gekocht - 25 kcal/100 g
- Getrocknete Karotten - 275 kcal/100 g
- Zwiebeln - 41 kcal/100 g
- Champignons - 24 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
