Klassische Tarte Tatin mit Äpfeln

Schön, originell, zergeht auf der Zunge – jeden Tag ein Fest! Tarte Tatin mit Äpfeln ist ein klassischer französischer Kuchen, der umgekehrt gebacken wird: der Mürbeteig oben, das Obst in Karamell unten. Die fertige Tarte wird auf eine Platte gestürzt, und die Füllung liegt dann wie bei einem gewöhnlichen Kuchen auf dem Teig.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 7 % 3 g
Fett 19 % 8 g
Kohlenhydrate 74 % 32 g
215 kcal
GI: 14 / 45 / 40

Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Wie macht man Tarte Tatin? Mit dem Teig beginnen. Die Zutaten dafür bereitstellen. Wie macht man den Teig? Gute Butter nach GOST nehmen, je höher ihr Fettgehalt, desto besser. Sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich wird.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Eine Schüssel passender Größe nehmen, das Mehl hineinsieben und Salz dazugeben. In der Mitte des Mehls eine Mulde machen.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Das Ei hineinschlagen und den Zucker dazugeben. Die Butter in kleine Würfel schneiden. Die Butterstücke zu den übrigen Zutaten in die Schüssel geben.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Nach und nach Wasser dazugießen und einen elastischen Teig kneten. Die Wassermenge nach dem Zustand des Teigs richten. Es kann etwas mehr oder weniger nötig sein. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Den gekühlten Teig zu einem Kreis mit dem gleichen Durchmesser wie die Backform ausrollen. Bequemer ist es, den Teig auf einem runden Schneidebrett auszurollen, dessen Durchmesser dem der Backform entspricht.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Den ausgerollten Teig mit Frischhaltefolie abdecken und wieder in den Kühlschrank legen.

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Inzwischen die Füllung zubereiten. Die Zutaten dafür bereitstellen. Wie macht man die Füllung? Reife, aromatische, feste Äpfel wählen. Die Butter wie für den Teig – gute Qualität nach GOST. Man kann Rohrzucker verwenden, er gibt der Füllung eine pikante Note.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Die Butter in einen Stieltopf geben, das Wasser dazugießen und den Zucker hineingeben. Bei mittlerer Hitze erhitzen, bis ein hell bernsteinfarbenes Karamell entsteht.

  9. Schritt 9

    Schritt 9

    Die Masse nicht mit dem Spatel rühren, sonst klumpt das Karamell um den Spatel herum. Es genügt, den Stieltopf zu schwenken.

  10. Schritt 10

    Schritt 10

    Die Äpfel schälen. Halbieren und die Kerne entfernen. Dann die Äpfel in Spalten schneiden.

  11. Schritt 11

    Schritt 11

    Das Karamell in eine gefettete Auflaufform gießen.

  12. Schritt 12

    Schritt 12

    Die Apfelspalten auf das Karamell legen. Es müssen viele Äpfel sein, da sie beim Backen etwas kleiner werden. Sie überlappend im Kreis aufeinanderlegen.

  13. Schritt 13

    Schritt 13

    Die Äpfel mit dem Teig bedecken. Die Teigränder nach innen einschlagen, damit beim Stürzen kleine Ränder entstehen. In der Mitte des Teigs einen kleinen Schnitt machen, damit der Dampf entweichen kann. Die Tarte Tatin etwa 30 Minuten im auf 180 °C vorgeheizten Backofen backen. Der Teig soll gleichmäßig goldbraun werden.

  14. Schritt 14

    Schritt 14

    Die fertige Tarte auf eine Platte stürzen, sodass die Äpfel oben und der Teig unten liegt. Die Tarte Tatin in Portionsstücke schneiden. Der Kuchen schmeckt in jeder Form – warm mit einer Kugel Eis und kalt mit heißem Kaffee. Guten Appetit!

  • Das Rezept für diesen einfachen Kuchen verdanken wir den Schwestern Caroline und Stéphanie Tatin, den Besitzerinnen eines kleinen Hotels in der Provinzstadt Lamotte-Beuvron. Stéphanie war Köchin, und ein offener Kuchen mit Äpfeln und Karamell war ihr Spezialdessert. Wie viele große Rezepte entstand dieser Kuchen aus Versehen. Als sie eines Tages mitten in der Saison die Füllung für den Kuchen erhitzte, roch die Frau etwas Angebranntes. Sie bedeckte die Füllung schnell mit Teig und backte sie so. Den Kuchen stürzte sie erst, nachdem sie ihn aus dem Ofen genommen hatte. Der Kuchen gefiel allen so sehr, dass er eines Tages dem Pariser Gastronomen Louis Vaudable bekannt wurde, der das Dessert in die Speisekarte seines Restaurants aufnahm. So begann der Kuchen nach und nach die ganze Welt zu erobern.
  • Bedenken Sie, dass jeder Backofen anders ist. Temperatur und Garzeit können von den Angaben im Rezept abweichen. Damit jedes Ofengericht gelingt, nutzen Sie die hilfreichen Informationen über die Besonderheiten von Backöfen!
  • Für dieses Rezept eignet sich jede hitzebeständige Form. Eine Silikonform muss man nicht mit Butter oder Margarine einfetten. Metall-, Keramik- oder Glasformen fettet man dagegen besser leicht mit Öl ein, damit das Gebäck nicht anbrennt.
  • Eier vor der Verwendung unbedingt waschen, denn selbst auf einer scheinbar sauberen Schale können sich schädliche Bakterien befinden. Am besten Reinigungsmittel für Lebensmittel und eine Bürste verwenden.

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Mehl - 325  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, mit Vitaminen angereichert - 333  kcal/100 g
  • Hartweizenvollkornmehl, Universalmehl - 364  kcal/100 g
  • Griffiges Weizenmehl - 348  kcal/100 g
  • Butter 82 % - 734  kcal/100 g
  • Ungesalzene Butter - 709  kcal/100 g
  • Ungesalzene Bauernbutter - 661  kcal/100 g
  • Gesalzene Bauernbutter - 652  kcal/100 g
  • Butterschmalz - 869  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Zucker - 398  kcal/100 g
  • Wasser - 0  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Äpfel - 47  kcal/100 g
  • Getrocknete Äpfel - 210  kcal/100 g
  • Apfelmus, Konserve - 61  kcal/100 g

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