Schtschi mit Sprotten in Tomatensoße
Eine Fischvariante mit Fischkonserven – schnell und lecker. Die Fischvariante von Schtschi habe ich noch nie gekocht, obwohl man sie in der alten Rus auch auf Fischbrühe zubereitete. Es gibt eine Unmenge an Varianten dieses Gerichts. Das ruhmreiche Unterscheidungsmerkmal von Schtschi gegenüber anderen Suppen ist der Weißkohl. Und davon muss reichlich drin sein. Die übrigen Zutaten können dagegen recht unterschiedlich sein.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Die Zutaten vorbereiten. Für die Schtschi mit Sprotten in Tomatensoße brauchen wir: Trinkwasser, Weißkohl, Kartoffeln, Lorbeerblätter, gemahlenen schwarzen Pfeffer und Salz.
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Schritt 2
Den Kohl fein hobeln.
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Schritt 3
Die Kartoffeln schälen und in mittelgroße Scheiben schneiden.
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Schritt 4
In einem Topf Wasser zum Kochen bringen. Den gehobelten Kohl hineingeben. 5 Minuten kochen.
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Schritt 5
Dann die Kartoffeln und das Salz hinzufügen. Weitere 15 Minuten unter Rühren kochen.
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Schritt 6
Röstgemüse. Dafür brauchen wir: eine Dose Sprotten in Tomatensoße, Karotten, Knoblauch und Pflanzenöl.
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Schritt 7
Die Karotten grob reiben.
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Schritt 8
Den Knoblauch schälen und durch die Presse drücken.
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Schritt 9
In einer Pfanne das Pflanzenöl erhitzen. Die Karotten hineingeben.
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Schritt 10
Sofort den gepressten Knoblauch hinzufügen. Unter Rühren braten, bis die Karotten weich sind.
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Schritt 11
Dann die Sprotten in Tomate samt Soße in die Pfanne geben. Verrühren und bei schwacher Hitze 5 Minuten zusammen schmoren.
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Schritt 12
Das Röstgemüse in den Topf geben. Verrühren, aufkochen lassen und 2 Minuten kochen. Nach Belieben getrockneten oder frischen Dill in die Schtschi streuen und den Topf vom Herd nehmen.
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Schritt 13
Zugedeckt 15–20 Minuten ziehen lassen und auf Teller verteilen.
- Schtschi sind unser heimisches, ursprünglich russisches Gericht. Man geht davon aus, dass sie schon im 9. Jahrhundert in der nationalen Küche auftauchten, als der Kohl aus Byzanz in die Rus gebracht wurde. Alte Quellen nennen mehrere Bezeichnungen für Schtschi: schti, schti kapustny, schti borschtschowi, schti repjany. Sie eroberten schnell alle Bevölkerungsschichten und nahmen einen der führenden Plätze bei Tisch ein. Ursprünglich war es ein vegetarisches Kultgericht (auf Gemüse- oder Pilzsud), später machte man daraus aber auch eine nicht fastentaugliche Variante auf Fleisch- oder Fischbrühe. Je nach Zutaten waren Schtschi entweder „reich“ oder „leer“. Das arme Volk, das nur selten Fleisch zu essen bekam, gab bei Gelegenheit zerstoßenen Speck in die Schtschi. Es kam aber auch vor, dass man sie nur mit Kohl und Zwiebeln kochen musste. Die Kartoffel kam im 17. Jahrhundert in die Schtschi, davor gab man bei Lust und Vorrat Rüben hinein. Interessant ist, dass man im 18.–19. Jahrhundert im Winter fertige Schtschi einfror und als große Eisscheiben auf Reisen mitnahm, dann mit der Axt zerhackte, in einen Kessel legte, erwärmte und aß. Diese Liebe des ganzen Volkes zu dieser Suppe zeigte sich in zahlreichen Aphorismen, Sprichwörtern und Redensarten. Darin spiegelt sich eine ganze Schicht der russischen Volkskultur wider. Und auch heute noch kommt in Familien hin und wieder ein Teller duftender, dampfender Schtschi auf den Tisch.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Wasser - 0 kcal/100 g
- Weißkohl - 28 kcal/100 g
- Weißkohl, gekocht - 21 kcal/100 g
- Kartoffeln - 80 kcal/100 g
- Salzkartoffeln - 82 kcal/100 g
- Pellkartoffeln - 74 kcal/100 g
- Kartoffelpüree - 380 kcal/100 g
- Ofenkartoffeln - 70 kcal/100 g
- Bratkartoffeln - 192 kcal/100 g
- Schwarzer Pfeffer, gemahlen - 255 kcal/100 g
- Dill - 38 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Karotten - 33 kcal/100 g
- Karotten, gekocht - 25 kcal/100 g
- Getrocknete Karotten - 275 kcal/100 g
- Knoblauch - 143 kcal/100 g
- Ostseesprotten - 137 kcal/100 g
- Kaspische Sprotten - 191 kcal/100 g
- Sprotten, heiß geräuchert - 162 kcal/100 g
- Sprotten, würzig gesalzen - 154 kcal/100 g
- Sprotten, gesalzen - 137 kcal/100 g
- Pflanzenöl - 873 kcal/100 g
