Neujahrs-Tannenbaum aus Rolls
Ein ungewöhnlicher Tannenbaum sorgt auf der Festtafel für Furore! Ein solcher Neujahrs-Tannenbaum kommt besonders bei jungen Leuten gut an, die Festessen mit Mayonnaise-Salaten nicht besonders mögen. Außerdem verbindet so ein Berg aus Rolls: Jeder isst nicht vom eigenen Teller, sondern von einer gemeinsamen Platte.
Zubereitung Schritt für Schritt
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Schritt 1
Alle Zutaten und Utensilien für die Rolls bereitlegen. Man braucht eine Bambusmatte und Frischhaltefolie. Der Reis muss unbedingt japanischer Rundkornreis oder spezieller Sushi-Reis sein. Langkornreis und Parboiled-Reis sind absolut ungeeignet, denn wegen des geringen Stärkegehalts der Körner hat solcher Reis nicht die nötige Klebrigkeit, und das fertige Gericht fällt einfach auseinander. Für das Dressing muss man unbedingt Reisessig verwenden.
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Schritt 2
Den Reis in eine Schüssel geben, kaltes fließendes Wasser hineingießen und den Reis mit vorsichtigen Bewegungen waschen, um die Körner nicht zu beschädigen; das trübe Wasser abgießen und wieder sauberes kaltes Wasser hineingießen. Den Reis mindestens 4-mal waschen, das Wasser soll sauber und klar werden. Den gewaschenen Reis in ein Sieb geben und 10 Minuten stehen lassen, in dieser Zeit tropft die überschüssige Flüssigkeit ab.
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Schritt 3
Den Reis in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und auf den Herd stellen. Es ist sehr wichtig, das Verhältnis von Reis und Wasser einzuhalten. Es soll 1:1 sein. Wenn das Wasser kocht, den Topf mit einem durchsichtigen Deckel schließen, die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren und 15 Minuten kochen. In dieser Zeit soll die Flüssigkeit vollständig verdampfen. Der Deckel darf während des Kochens nicht geöffnet werden; um den Vorgang trotzdem zu sehen, nimmt man am besten einen durchsichtigen Deckel.
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Schritt 4
Nach Ablauf der Zeit den Topf mit dem Reis vom Herd nehmen und den Reis unter geschlossenem Deckel noch 10 Minuten quellen lassen. Den Deckel nicht öffnen, der Reis muss vollständig garen.
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Schritt 5
Inzwischen das Dressing zubereiten. Reisessig in einen kleinen Topf (eine türkische Kaffeekanne) gießen, Zucker und Salz hineinstreuen. Bei schwacher Hitze aufsetzen und die trockenen Zutaten unter Rühren auflösen. Sobald sich Zucker und Salz aufgelöst haben, das Dressing sofort vom Herd nehmen. Das Dressing darf auf keinen Fall kochen, deshalb darf man es nicht bei starker Hitze zubereiten.
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Schritt 6
Den fertigen Reis in eine mit einem feuchten Tuch ausgewischte Holzschüssel geben, so klebt der Reis nicht am Geschirr. Am besten verwendet man einen speziellen Hangiri-Bottich aus Zypressenholz, aber ich habe keinen und habe genommen, was da war. Holzgeschirr verwendet man, um jede Reaktion mit dem Reisessig zu vermeiden; außerdem nimmt Holz beim Vermischen überschüssige Feuchtigkeit aus dem Reis auf.
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Schritt 7
Einen Holzspatel nehmen und über den Reis halten. Das Essigdressing auf den Spatel gießen, so verteilt es sich vorsichtig über den Reis. Den Reis mit sanften Bewegungen auflockern und vorsichtig vermischen, dabei die Körner möglichst nicht beschädigen. Mit einem feuchten, sauberen Tuch abdecken und den Reis abkühlen lassen. Wenn der Reis abgekühlt ist, kann man mit dem Formen von Sushi und Rolls beginnen.
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Schritt 8
Wasser zum Befeuchten der Hände vorbereiten. Reisessig und Wasser im Verhältnis 1:3 in ein kleines Gefäß gießen. Wenn man die Hände in dieser Lösung befeuchtet, lässt sich der Reis leichter verarbeiten. Am besten gefiltertes Wasser verwenden, da es ohne weitere Hitzebehandlung direkt in das Lebensmittel gelangt.
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Schritt 9
Die Matte vorbereiten. Sie muss mehrmals mit Frischhaltefolie umwickelt werden. Die Noriblätter halbieren. Die erste Hälfte des Noriblatts mit der glänzenden Seite nach unten auf die vorbereitete Matte legen. Die Hände in der Lösung befeuchten, 120 g gekochten Reis nehmen und auf dem Nori verteilen, dabei oben 1 cm frei lassen und unten 1 cm über den Rand des Nori hinausgehen.
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Schritt 10
Jetzt das Nori umdrehen, sodass der Reis auf der Matte liegt. Das Nori dabei so legen, dass oben 1 cm Reis frei von Nori bleibt. In die Mitte des Noriblatts die Füllung legen: zuerst mit dem Spritzbeutel den Frischkäse aufspritzen, daneben Stifte von Lachs und frischer Gurke legen.
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Schritt 11
Die Füllung festhalten und die Roll vorsichtig mithilfe der Matte aufrollen. Wenn die Roll geformt ist, ihr eine runde oder quadratische Form geben, indem man sie von allen Seiten mit der Matte andrückt.
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Schritt 12
Die vorher gewaschenen und getrockneten Kräuter fein hacken. Die fertige Roll im gehackten Dill wälzen, dann auf ein Holzbrett legen und, das Messer in die Lösung tauchend, zuerst die Ränder abschneiden, dann die Roll halbieren. Die beiden Hälften nebeneinanderlegen und wieder halbieren. Und jede Hälfte noch einmal durchschneiden. Es sollen 8 Rolls entstehen. Das Messer muss unbedingt befeuchtet werden, so klebt der Reis nicht am Messer und die Rolls werden nicht zerdrückt.
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Schritt 13
Mit den restlichen Zutaten genauso verfahren. Aus den fertigen Rolls wird die Basis des Tannenbaums geformt. Auf die Basis die nächste Reihe Rolls legen, etwas weiter nach innen versetzt. Und so weiter bis zur Spitze.
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Schritt 14
Zum Abschluss des Tannenbaums nur noch mit einem Teelöffel roten Kaviar auf die Rolls geben. Der Neujahrs-Tannenbaum ist fertig!
- Die Rolls möglichst gleichmäßig schneiden, sie sollen gleich breit sein, sonst steht der Tannenbaum nicht stabil. Sehr wichtig ist, dass die Rolls gleich hoch sind. Mein erster Tannenbaum hat sich geneigt und ist nach etwa 10 Minuten auseinandergefallen. Ich musste ihn neu aufbauen und gleichmäßigere Rolls auswählen.
- Für die Zubereitung verwendet man am besten geschmacksneutrales gefiltertes Wasser oder Flaschenwasser. Wenn Sie Leitungswasser verwenden, bedenken Sie, dass es dem Gericht einen unangenehmen typischen Beigeschmack geben kann.
- Die Schale muss man nicht abschneiden, wenn sie nicht grob, nicht beschädigt und nicht bitter ist.
Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts
- Rundkornreis - 330 kcal/100 g
- Wasser - 0 kcal/100 g
- Reisessig - 20 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Zucker - 398 kcal/100 g
- Salz - 0 kcal/100 g
- Nori - 54.5 kcal/100 g
- Lachs - 140 kcal/100 g
- Lachs, gekocht - 189 kcal/100 g
- Lachs, gedämpft - 197 kcal/100 g
- Frischkäse - 223 kcal/100 g
- Gurken - 15 kcal/100 g
- Dill - 38 kcal/100 g
- Lachskaviar - 245 kcal/100 g
- Buckellachskaviar - 230 kcal/100 g
