Fischfrikadellen mit Reis

Ein Rezept für Fischfrikadellen für sparsame Hausfrauen. Der Reis soll in diesem Rezept ganz einfach die Masse des Hackfleischs vergrößern, denn geschmacklich trägt er hier nichts bei. Am Ende ergibt sich um ganze 50 % mehr Fischhack, ohne nennenswerten Verlust an Geschmack! Die Frikadellen werden günstiger und deutlich sättigender.

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Autor des Rezepts

Zutaten

Portionen:
Umrechnungstabelle für Hohlmaße
Nährstoffe und Brennwert der Rezeptzutaten
Bezogen auf das Gewicht der Zutaten:
Eiweiß 30 % 12 g
Fett 18 % 7 g
Kohlenhydrate 53 % 21 g
195 kcal
GI: 3 / 91 / 6

Zubereitung Schritt für Schritt

Zubereitungszeit: 30 Min.
  1. Schritt 1

    Schritt 1

    Für dieses Rezept eignet sich absolut jedes Fischfilet: von Meeres- oder Süßwasserfisch, rot oder weiß – das spielt keine Rolle. Ich habe Kabeljaufilet gewählt. Das Filet unter fließendem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Man kann es auch mit Küchenpapier trocken tupfen. Den Fisch durch den Fleischwolf mit der feinsten Lochscheibe drehen. Am besten sogar zweimal, um sicherzugehen, dass keine einzige Gräte in den fertigen Frikadellen landet.

  2. Schritt 2

    Schritt 2

    Den vorher gar gekochten und bereits abgekühlten Reis in die Schüssel zum Hack geben. Am besten Rundkornreis nehmen. Er kocht stärker weich und fällt in den fertigen Frikadellen weniger auf.

  3. Schritt 3

    Schritt 3

    Das Hühnerei unter fließendem Wasser waschen und in die Schüssel schlagen. Das Hack nach Geschmack salzen und pfeffern. Mir hat ein halber Teelöffel Salz gereicht, manche brauchen aber vielleicht etwas mehr oder etwas weniger.

  4. Schritt 4

    Schritt 4

    Schon lange und mit Erfolg gebe ich statt Weißbrotkrume Paniermehl in die Frikadellen. Einen Unterschied im Geschmack merke ich nicht, und wenn Sie bisher immer Brot verwendet haben, versuchen Sie es diesmal mit Paniermehl! Fällt die Wahl dennoch auf Brot, braucht man die Krume (ohne Rinde) von zwei Scheiben eines normalen Weißbrots.

  5. Schritt 5

    Schritt 5

    Die frischen Kräuter unter fließendem Wasser abspülen und das überschüssige Wasser abschütteln. Es eignen sich Ihre Lieblingskräuter. Ich habe Dill und Petersilie gewählt. Frische Kräuter beleben das Aussehen und geben den Frikadellen Geschmack.

  6. Schritt 6

    Schritt 6

    Jetzt nur noch das Hack gründlich glatt vermischen und Frikadellen formen. Das Hack darf nicht wässrig sein! Sonst zerfallen die Frikadellen beim Braten. Ist das Hack zu flüssig, etwas Mehl oder noch Paniermehl hinzufügen. Damit die Hände danach nicht nach Fisch riechen, benutze ich zum Formen der Frikadellen immer Einweghandschuhe. Das ist sehr praktisch!

  7. Schritt 7

    Schritt 7

    Eine Pfanne mit Antihaftbeschichtung bei starker Hitze erhitzen. Das Sonnenblumenöl hineingießen und gut erhitzen. Danach die Frikadellen zum Braten hineinlegen. Bei mittlerer Hitze braten, bis sich eine goldbraune Kruste bildet. Das dauert etwa fünf Minuten, ist aber wegen der Eigenheiten von Kochfeldern und Pfannen bei jedem anders.

  8. Schritt 8

    Schritt 8

    Diesmal wollten sich die Frikadellen einfach nicht wenden lassen und klebten ständig an der Pfanne! Vielleicht war mein Hack zu flüssig. Am Ende hat aber alles geklappt. Hauptsache, man wartet, bis die Kruste fest geworden ist, dann kann man wenden. Auf der zweiten Seite noch etwa fünf Minuten braten. Dann kann man noch einmal wenden und fertig garen, dabei ständig prüfen, dass die Frikadellen nicht anbrennen.

gut zu wissen

Wichtig! Damit Reisgerichte immer gelingen, lesen Sie den Artikel über die Feinheiten der Reiswahl und die Geheimnisse seiner Zubereitung.

Jedes Öl ist nur bis zu einer bestimmten Temperatur gesund – dem Rauchpunkt, bei dem das Öl zu verbrennen beginnt und sich darin giftige Stoffe bilden, darunter Karzinogene. Wie man die Brattemperatur bestimmt, das beste Bratöl wählt und welches man besser gar nicht verwendet, lesen Sie hier.

Wichtig! Eine falsch gewählte Pfanne kann selbst das beste Rezept verderben. Alle Einzelheiten, wie man die ideale Pfanne für verschiedene Gerichte wählt, lesen Sie hier.

Bedenken Sie, dass Qualität und Geschmack des fertigen Gerichts zu einem großen Teil vom richtigen Auftauen der Zutaten abhängen. Wie man Fehler vermeidet und die beste Methode wählt, lesen Sie im Artikel über das Auftauen.

Wie zerlegt man einen ganzen Fisch richtig in Filets? Schwanz, Kopf und Flossen entfernen. Den Fisch entlang des Rückgrats bis zur Wirbelsäule einschneiden. Auf die Seite drehen. Mit einem scharfen Messer das Fleisch von der Mittelgräte schneiden. Den Fisch wenden und das Filet von der anderen Seite abschneiden. Innen säubern und die schwarze Haut entfernen, denn sie ist bitter und verdirbt den Geschmack. Abspülen und unbedingt gut trocken tupfen.

Welche Gewürze und Würzmittel zu verschiedenen Fischgerichten passen, wie man sie richtig hinzufügt und kombiniert, sowie weitere Tipps lesen Sie in diesem Artikel

  • Die Frikadellen nach diesem Rezept hatten einen etwas weniger ausgeprägten Fischgeschmack als die, die ich sonst brate. Diesmal sind es acht kleine Frikadellen geworden, ohne Reis wären es nur fünf gewesen. Im Anschnitt sieht man den Reis, aber nicht zu sehr. Kurz gesagt: zum Sparen oder wenn man nicht weiß, wohin mit dem Reis von gestern – ideal! Guten Appetit!

Kalorien möglicher Zutaten dieses Gerichts

  • Kabeljaufilet - 80  kcal/100 g
  • Rundkornreis - 330  kcal/100 g
  • Hühnerei - 157  kcal/100 g
  • Eiweiß - 45  kcal/100 g
  • Eigelb - 352  kcal/100 g
  • Eipulver - 542  kcal/100 g
  • Straußenei - 118  kcal/100 g
  • Paniermehl - 347  kcal/100 g
  • Salz - 0  kcal/100 g
  • Pfeffer - 26  kcal/100 g
  • Dill - 38  kcal/100 g
  • Petersilie - 45  kcal/100 g
  • Sonnenblumenöl - 898  kcal/100 g
  • Sonnenblumenöl, raffiniert - 899  kcal/100 g

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